2012

Themen Wintersemester 12/13

22. Oktober
Themenwahl

05. November
Krankheits(un)einsicht/Akzeptanz der Krankheit
Umgang mit der schizophrenen Erkrankung

17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

19. November
Stimmenhören – woher kommen die Stimmen?
Gedankenlesen – woher kommt die Fähigkeit?

17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

03. Dezember
Was erhält mich als E gesund wenn ich in einer gesunden Phase bin und was macht mich gesund, wenn ich krank bin?
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

17. Dezember
Wie verändert sich die Beziehung durch eine Psychose? Welche Rolle spielen Beziehungen/Freundschaften für die Genesung?

07. Januar
Selbstbezogenheit in der Psychose? Beziehung zu mir selbst.

21. Januar
Erlernte Hilflosigkeit (aus der Krankheitserfahrung), Abhängigkeit von den Helfenden

04. Februar
Wie nehme ich ich wieder Platz im Führersitz des Lebens?

18. Februar
Umgang mit Drogen und Erkrankung?

04. März
Auswertung

Themen Sommersemester 2012

02. April
Themenwahl

16. April
Welche Sprache braucht es in der Psychose, um einander zu verstehen?
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

30. April
Verändert Psychose Persönlichkeit/Charakter?
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

14. Mai
Was mache ich mit meiner Angst – Angst der Angehörigen – Angst der Fachleite?
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

04. Juni
Umgang mit der Gefahr eines möglichen Rückfalls (in die Psychose)

18. Juni
Amokfahrt in Basel – währe es nach 3-jähriger Internierung – zu verhindern gewesen?
02. Juli
Wie soll eine Psychiatrische Klinik sinnvoll gestaltet werden, dass der Austritt möglichst gut vorbereitet ist?

16. Juli
Auswertung

Themen Wintersemester 11/12

24. Oktober
Themenwahl

07. November
Körper und Psychose
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

21. November
Immer wieder Angst um Existenz
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

05. Dezember
Psychose und Freundschaften – Aufrechterhalten eines Freundeskreises
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

19. Dezember
Erwartungen an Angehörige und Freunde (auch grausame)

09. Januar
Glauben Sie an Heilung der Psychose? Ja – nein und warum?

23. Januar
Verlockungen der Realität – was hält mich in der Realität?

06. Februar
Vor- und Nachteile eines Klinikeintrittes? Gibt es Alternativen?

20. Februar
IV-Revision – Was löst das bei mir aus?

05. März
Auswertung

Nicht gewählte Themen:

  • Nebenwirkungen der Neuroleptika
  • Modelle des Erlebens in der Psychose
  • Scheidung vom inneren Totalablehnungsteil
  • Bewusst werden der eigenen gesunden Anteile

Themen Sommersemester 11

04. April
Themenwahl

18. April
Psychose: Missratene Erleuchtung?
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

02. Mai
Was tun bei Uneinsichtigkeit? Wo sind die Grenzen aus Sicht der Angehörigen, der Betroffenen und der Profis?
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

16. Mai
Wie begegne ich Betroffenen? Was ist hilfreich und gesundheitsfördernd?
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

30. Mai
Psychose und Spiritualität

20. Juni
Psychose und Alltagsbewältigung

04. Juli
Auswertung.

Nicht gewählte Themen:

• Offenlegung der Erkrankung gegenüber Dritten, Psychose und Gesellschaft – wie verträgt sich das?
• Symptome, welche einen Klinikeintritt rechtfertigen.
• Im Spannungsfeld: vom „Nütelinüt zum negativen Grössenwahn!
• Irre! Wir behandeln die Falschen! Zur Tyrannei der Normalität! (Buch: Manfred Lütz)
• Wie verändert sich der Inhalt von einer Psychose zur Andern?
• Werden die Heilungschancen geringer, je mehr Psychosen durchgemacht werden?
• Wie gehe ich mit sogenannten Fehlentscheidungen um?
• Will die Psychose mich – oder will ich die Psychose?
• Psychose und Stigmatisierung: wie gehe ich mit Fremd- und Eigenablehnung um?
• Wie überwinde ich das Trauma Psychose?
• Während der Akutphase: Intensivbetreuung – Nach Abfall der Betreuung beim versinken in die Depression.
• Muss jemand ausgebildet sein, um mit Psychosen umzugehen?
• Umgang mit Störgefühlen.

Themen Wintersemester 10/11

18. Oktober
Themenwahl

01. November
Was sind Vorboten, resp. Frühwarnzeichen einer Psychose
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

15. November
Hat meine Psychose-Erfahrung auch Positives gebracht?
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

29. November
Was wünschen sich Betroffene von ihren Arbeitgebern und umgekehrt?
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

13. Dezember
„Lass mich mit Deiner Psychose in Ruhe!“
Empathie und Eigenschutz

(Weihnacht, Neujahr)

10. Januar 2011
Trotz und Verweigerung als Gegenpol zum Kadavergehorsam nach einer Psychose-Erfahrung

24. Januar
Höllen- und Verdammnisängste nach einer Psychose Erfahrungen

07. Februar
Heilungsmöglichkeit durch Umpolen des Denkens ?
Auseinandersetzungsmöglichkeiten? (Die Kraft des Denkens)

21. Februar
Umgang mit Medikamenten (Neuroleptika). Alle 3 Gruppen. Hilft die „viel-viel – Methode“?

07. März
Auswertung

Nicht gewählte Themen:

Nicht gewählte Themen:
  • Beistandschaft aus Sicht von Betroffenen
  • Das neue Erwachsenenschutzgesetz, gültig ab 2012
  • Die Wichtigkeit einer Patientenverfügung
  • Psychose und Spiritualität (Ich-Welt-Gottesbild)
  • Platz für sich selbst im eigenen Leben schaffen

Themen für das Sommersemester 10

29. März
Themenwahl

12. April
Wie gehe ich besser mit Psychose-Erfahrungen um? Als Betroffene/r und Angehörige/r
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

26. April
Themenabend für ALLE mit Film „Hören Sie Stimmen“
ab 18.30 Uhr

10. Mai
Allmacht und Ohnmacht in der Psychose: Tabula rasa und freier Fall
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

31. Mai
Was tun bei Uneinsichtigkeit/fehlender Einsicht/Bewusstsein?

14. Juni
Psychose und Liebe, Sex, Erotik

28. Juni
Abhängigkeiten (vom Umfeld)

12. Juli
Auswertung

Nicht gewählte Themen:

Bei der Themenwahl vom 29. März 2010 wurden auch folgende Themen gewünscht, aber nicht gewählt:
  • Sozialleben einer/eines Psychotikerin/Psychotikers,
  • Psychoseprävention: Was könnte eine Psychose verhindern?
  • Medikamentenreduzierung und Ausstieg,
  • Symptome einer Psychose,
  • Bildersprache der Psychose (Symboliken),
  • Sensibilität und Psychose

Themen für das Wintersemester 09/10

19. Oktober
Themenwahl

02. November
Was brauche ich in der Psychose? Logik !!!/??? Erfahrungswerte
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

16. November
Trauma und Psychose
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

30. November
Mein Wunsch erkannt zu werden/mich selbst zu erkennen
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

14. Dezember
Wer kümmert sich um meinen psychisch kranken Sohn, wenn ich nicht mehr da bin?

(Weihnacht, Neujahr)

04. Januar 2010
Wie pflege ich den Kontakt mit meinem psychisch kranken Sohn? Er ist psychotisch und suchtkrank.

18. Januar
Warum ist es in WG’s und Heimen so anonym und wie kann ich das ändern?

01. Februar
Ist Arbeit für mich wichtig? Psychoseerfahrene, Angehörige, Professionelle

15. Februar
Fluch und Segen der Schweigepflicht

01. März
Auswertung

Themen für das Sommersemester 09

06. April
Themenwahl

20. April
Wie erkenne ich „meine“ Psychose?
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

04. Mai
Kommunikationsschwierigkeiten während der Psychose
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

18. Mai
Welche Zusammenhänge haben Psychose und Trauma?
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

(Pfingsten)

08. Juni
Umgang mit Leistungsdruck und Perfektionismus

22. Juni
„Psychose ist ansteckend“ Folie à deux

06. Juli
Auswertung

Nicht gewählte Themen:

Bei der Themenwahl vom 6. April 2009 wurden auch folgende Themen gewünscht, aber nicht gewählt:
  • Wie gehe ich mit meinen Psychose-Erfahrungen als Betroffene/r um?
  • „Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst“!
  • Doublebind „wasch mir mein Fell, aber mach mich nicht nass“!
  • Wie gehe ich mit permanenter Reizüberflutung um?
  • Isolation- Wie baue ich mein soziales Netz auf und erhalte es?
  • Wer kümmert sich um meine kranken Angehörigen, wenn es mich nicht mehr gibt?
  • Psychose und Finanzen.
  • Psychose und Manie, Psychose und Depression – Zusammenspiel.
  • Ohnmacht und Allmacht – „Die Welt hat sich um mich zu drehen – nicht ich mich um die Welt“.
  • Selbstheilung: Was können Psychoseerfahrene tun, um selbst aus der Psychose heraus zu kommen?

Themen für das Wintersemester 08/09

20. Oktober 08
Themenwahl

03. November 08
Was erleben Angehörige, Betroffene und Profis während und nach einer Psychose als hilfreich?
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

17. November 08
Wie erkenne ich meine Grenzen (Angehörige, Betroffene, und Profis)?
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

01. Dezember 08
Sprachlosigkeit innerhalb der Familie, in der Psychiatrie und vor sich selbst
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

15. Dezember 08
Umgang mit Grauzonen, Diagnose als Schutzschild

05. Januar 09
Schild-ICH und Vernichtung. Wie fechte ich den Kampf mit mir selber aus?

19. Januar 09
Umgang mit Suizidgedanken

02. Februar 09
Abschiedsschmerz nach der Psychose

16. Februar 09
Was bedeuten die Medikamente für Betroffen

02. März 09
Auswertung

Themen für das Sommersemester 08

21. April:
Akute Krise: Ich fühle mich als Opfer in der Familie und in der Klinik
Habe ich Rechte, mich zu (ver-)weigern? Was kann ich vorkehren, damit ich nicht einfach dem Geschehen und dem klinischen Procedere „ausgesetzt“ bin?
17.30 Video: Vom Wahn zum Sinn

05. Mai:
Liebeskummer und Psychose
17.30 Video: Hören Sie Stimmen?

19. Mai:
Angehörige und Betroffene sind Ausgestossene und Geächtete in der Gesellschaft
17.30 Video: Wahnsinns-Kinder

02. Juni:
Medikamente und Süchte: Zusammenspiel von Substanzen
„Süsses und Saures“/Problemverarbeitungsstrategien, damit ich trotz Krankheit mich wieder traue am „Leben“ teilzunehmen
17.30 Video: Recovery/Basics zu “someone beside you”

16. Juni:
Emotionale Verlassenheit: wie gehe ich damit um, wie erhalte ich Trost/kann selbst trösten.....?
17.30 Video: Das Gehirn und die Wirklichkeit (Gerhard Roth)

30. Juni:
Auswertung: Was hat mich berührt? Was nehme ich mit ?

SOMMERPAUSE

Psychose Seminar

Aus einer einfachen Erkenntnis ist eine Idee und aus der Idee ist eine Bewegung geworden: Psychosen sind nicht einfach Symptome einer fest umrissenen Krankheit, sondern zugleich Ausdruck einer sensiblen Persönlichkeit und einer komplexen Lebenserfahrung. Die Psychiatrie kann sich nur weiterentwickeln, wenn sie die subjektiven Erfahrungen aller Beteiligten wieder stärker berücksichtigt. Dafür müssen wir die bestehenden Sprachbarrieren zwischen Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitern der Psychiatrie überwinden. Interessensgegensätze bleiben und dürfen nicht geleugnet werden, doch auch zum Streiten brauchen wir eine gemeinsame Sprache und eine gleiche Ebene der Verständigung. Eine zu eng verstandene medizinische Wissenschaft und das Machtgefälle großer hierarchischer Institutionen hat uns von beidem weit entfernt. Also müssen wir gemeinsam wieder lernen. In diesem Sinne sind Psychoseseminare Orte gemeinsamen Erzählens, gleichberechtigter Begegnung, wechselseitigen Lernens und offenen Streitens.

Thomas Bock, Dorothea Buck, Ingeborg Esterer
Es ist normal, verschieden zu sein
Psychose-Seminare – Hilfen zum Dialog
Arbeitshilfen
Aktualisierte Neuauflage, Bonn 2000
ISBN 978-3-88414-206-6
80 Seiten
12.90 € / 23.50 sFr

Neue Homepage

Das Psychose Seminar Zürich ist jetzt auch in der weltweiten digitalen Welt präsent.
Wir sind sicher, dass diese Homepage einen wichtigen Beitrag leistet, damit unsere Arbeit bekannter wird.